Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen der Dolmetscher- und Übersetzungsbüro LINECT African Languages, Hevenerstr. 3, 44797 Bochum – nachfolgend „LINECT“ genannt – und dem Kunden – nachfolgend „Auftraggeber“ genannt -. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden vom Auftraggeber mit Erteilung des Auftrages anerkannt. Sie gelten für die gesamte Geschäftsbeziehung, also auch für künftige Aufträge.

LINECT wird für den Auftraggeber Übersetzungsarbeiten oder Dolmetschertätigkeit ausführen. Leistungsgegenstand, -umfang und -zeit werden vor Beginn der Durchführung eines Auftrages zwischen Auftraggeber und LINECT festgelegt. Ist die Festlegung nicht bestimmt aber bereits bestimmbar, so ist LINECT berechtigt nach billigen Ermessen, mit Rücksicht auf die Verkehrssitten, die Festlegung zu bestimmen.

(1) Die Auftragserteilung durch den Auftraggeber erfolgt per E-Mail, Fax, Postversand oder telefonisch. Ausführungsmängel oder Verzögerungen, die sich aus einer unklaren, unrichtigen oder unvollständigen Auftragserteilung ergeben, gehen zu Lasten des Auftraggebers.
(2) Bei der Auftragserteilung sind vom Auftraggeber Zielsprache, Fachgebiet und Verwendungszweck des Textes, besondere Terminologiewünsche sowie besondere Wünsche hinsichtlich der Ausführungsform (äußeres Erscheinungsbild der Übersetzung, Speicherung auf bestimmten Speichermedien und Ähnliches) und Leistungszeit anzugeben.
(3) Ist die Übersetzung für den Druck bestimmt, hat der Auftraggeber LINCT einen Korrekturabzug rechtzeitig vor Drucklegung zu überlassen, sodass LINECT eventuelle Mängel beseitigen kann. Namen und Zahlen sind vom Auftraggeber zu überprüfen.
(4) Begleitendes Informationsmaterial und Unterlagen, die zur Anfertigung der Übersetzung erforderlich sind, sind LINECT vom Auftraggeber unaufgefordert bei Auftragserteilung zu übergeben. Sollte das übergebene Informationsmaterial nicht ausreichend sein, kann LINECT weiteres themenspezifisches Informationsmaterial beim Auftraggeber anfordern.
(5) Fehler und Verzögerungen, die sich aus der Nichtbeachtung dieser Pflichten ergeben, gehen zu Lasten des Auftraggebers.
(6) Für Dolmetschertätigkeit gilt vorgenanntes soweit sinngemäß.

(1) Die Übersetzung wird vollständig, gemäß den grammatikalischen Regeln sowie in Übereinstimmung mit dem Textsinn und dem Verwendungszweck der Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen zu Informationszwecken angefertigt. Soweit informatorisches Begleitmaterial oder besondere Anweisungen vom Auftraggeber nicht übermittelt wurden, werden Fachausdrücke in allgemein üblicher und allgemein verständlicher Form übersetzt. Eine stilistische Überarbeitung ist nicht Leistungsgegenstand. Der Auftraggeber erhält die Übersetzung in der vereinbarten Form.
(2) Ergibt sich die Bedeutung eines Wortes bei Wörtern mit mehreren Bedeutungen nur aus dem inhaltlichen Zusammenhang des Textes, gehen Übersetzungsfehler zu Lasten des Auftraggebers, soweit dieser das zur Anfertigung der Übersetzung erforderliche begleitende Informationsmaterial LINECT nicht ausgehändigt hat.
(3) LINECT kann sich zur Vertragserfüllung Dritter bedienen.
(4) Lieferfristen werden nach bestem Wissen und Gewissen angegeben und können immer nur voraussichtliche Termine sein, die nicht verbindlich zugesichert sind.
(5) Der Versand der Übersetzung erfolgt nach den Wünschen des Auftraggebers per E-Mail, Fax oder Post. Für Schäden, die auf dem Transportweg entstehen, haftet LINECT nicht. Der Auftraggeber ist verpflichtet, LINECT den Eingang der Übersetzung durch eine kurze Mitteilung anzuzeigen.
(6) Für Dolmetschertätigkeit gilt vorgenanntes soweit sinngemäß.

(1) Sofern im Einzelfall keine abweichenden Vereinbarungen bestehen, erfolgt die Berechnung der Vergütung anhand der normierten Zeilen (Normzeilen) des Textes. Eine Normzeile hat 55 Zeichen (einschließlich Leerzeichen).
(2) Die Berechnung der Vergütung für Dolmetschertätigkeit erfolgt nach Zeit und beinhaltet eine (Mindestabnahme), unabhängig einer kürzeren tatsächlichen Dauer. Die Mindestabnahme beträgt 60 Minuten. Jede weiteren angefangenen 30 Minuten über die Mindestabnahme werden mit 30 Minuten berechnet, nach billigem Ermessen des Dolmetschers kann eine kürzere tatsächliche Dauer angesetzt werden.
(3) Die Vergütung ist nach Erhalt der Rechnung innerhalb von 14 Tagen zu begleichen. Die Aufrechnung mit bestrittenen Forderungen ist insoweit ausgeschlossen.
(4) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, erhält er eine 1. Mahnung und weitere 7 Tage zum Bezahlen der Rechnung. Ist immer noch keine Zahlung erfolgt, versendet LINECT eine 2. Mahnung, die weitere 7 Tage zum Begleichen der offenen Rechnungen gibt. Nach Verstreichen der Frist erfolgt die Abwicklung der Zahlungsaufforderung durch die Beauftragung einer Rechtsanwaltskanzlei bzw. eines Inkassoinstitutes.
(5) Für Dolmetschertätigkeit gilt vorgenanntes soweit sinngemäß.

(1) Alle Übersetzungen werden bestmöglich angefertigt.
(2) Sollte wider Erwarten eine der Übersetzungen dennoch einen Mangel aufweisen, muss dies LINECT unverzüglich nach Entdecken gemeldet werden. Die Mitteilung muss schriftlich durch den Auftraggeber spätestens 2 Wochen ab Lieferung erfolgen, widrigenfalls gilt die Übersetzung als mangelfrei. Der angezeigte Mangel ist hierbei konkret zu bezeichnen.
(3) LINECT ist berechtigt und verpflichtet, ordnungsgemäß angezeigte Mängel der Übersetzung zu beseitigen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, sofern LINECT keine Möglichkeit zur Nachbesserung der Übersetzung innerhalb angemessener Frist gewährt wird. Korrekturen durch Dritte entbinden LINECT von einer Haftung und können LINECT nicht in Rechnung gestellt werden. Ansprüche aus diesem Vertrag verjähren innerhalb von einem Jahr ab Liefertermin. Die Haftung für Mangelfolgeschäden wird ausgeschlossen, es sei denn, LINECT oder seinem Erfüllungsgehilfen, fallen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.
(4) Eine Haftung für Mängel, die auf der Verletzung von Mitwirkungspflichten des Auftraggebers beruhen oder durch fehlerhafte, unvollständige, terminologisch falsche oder schlecht lesbare Übersetzungsvorlagen verursacht worden sind, besteht nicht.
(5) LINECT haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(6) Für einfache Fahrlässigkeit haftet LINECT nur, wenn eine Beeinträchtigung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten) vorliegt. Die Haftung von LINECT ist in diesem Fall auf die Höhe der Deckungssumme ihrer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (EUR 100.000) beschränkt. Sollte die Versicherung aufgrund eines vereinbarten Selbstbehaltes oder ähnlicher Bestimmungen in Teilen nicht zur Leistung verpflichtet sein, tritt LINECT mit eigenen Ersatzleistungen ein.
(7) Für Dolmetschertätigkeit gilt vorgenanntes soweit sinngemäß.

(1) LINECT haftet nicht für von Dritten verursachte Mängel und Schäden. Bedient sich LINECT zur Vertragserfüllung Dritter, haftet sie nur für die sorgfältige Auswahl.
(2) Ein Rückgriff des Auftraggebers auf LINECT zur Geltendmachung der Schadensersatzansprüche Dritter (Nichtvertragspartner) ist ausgeschlossen.

LIENCT haftet nicht für Schäden, die auf höhere Gewalt (Naturkatastrophen, Netzausfälle, nicht durch eine regelmäßige Anti-Viren-Überprüfung feststellbare Computerviren, Verkehrsstörungen u.a.) zurückzuführen sind. LINECT hat in diesem Fall das Recht, vom Vertrag zurückzutreten oder vom Auftraggeber eine angemessene Nachfrist zur Ausführung der vertraglichen Leistung zu verlangen. Schadensersatzansprüche scheiden in diesem Fall aus.

(1) Der Auftraggeber kann den Vertrag bis zur Erstellung der Übersetzung nur aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung bedarf zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.
(2) Für Dolmetschertätigkeit gilt vorgenanntes soweit sinngemäß.

(1) Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung der Vergütung Eigentum von LINECT.
(2) Der Auftraggeber erwirbt das Nutzungsrecht an der Übersetzung mit der vollständigen Bezahlung der Vergütung.

(1) LINECT ist Inhaber des Urheberrechts an der Übersetzung.
(2) Der Auftraggeber stellt LINECT von urheberrechtlichen Ansprüchen frei, die aufgrund der Übersetzung – auch von Dritten – an LINECT gestellt werden könnten.

(1) LINECT verpflichtet sich, über den Inhalt der zu übersetzenden Dokumente, über das ihr aus Anlass der Vertragserfüllung überlassene Informationsmaterial sowie über alle ihr in Zusammenhang mit dem Geschäftsverhältnis bekannt gewordenen Tatsachen Stillschweigen zu bewahren. Die Zusammenarbeit mit ebenfalls der Geheimhaltungspflicht unterliegenden Mitarbeitern stellt keine Verletzung dieser Pflicht dar.
(2) Für Dolmetschertätigkeit gilt vorgenanntes soweit sinngemäß.

(1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
(2) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
(3) Sind oder werden einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Vertragspartner werden in diesem Fall die ungültige Bestimmung durch eine andere ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der weggefallenen Regelung in zulässiger Weise am nächsten kommt.
(4) Für das Vertragsverhältnis sowie alle sich hieraus ergebenden Rechte und Pflichten gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(5) Gerichtsstand für beide Vertragspartner ist Bochum, Deutschland.

Stand 20.11.2019